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Verdienstkreuz für Axel Riedschy
Heusweiler Bürger für Engagement im Behindertensport ausgezeichnet

Heusweiler. Axel Riedschy aus Heusweiler hat für seine Arbeit im Behindertensport von Sozialministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) das Bundesverdienstkreuz am Band ausgehändigt bekommen.

Die Feierstunde dazu fand im Heusweiler Rathaus statt. Riedschy ist seit 1998 Erster Landesvorsitzender des Behinderten- und Reha-bilitationssportverbandes an der Saar und setzte dabei viele Akzente auf Landes- und Bundesebene. Der 1951 geborene Lehrer begann sein Engagement aber nicht als Funktionär, sondern 1982 in Heusweiler als Mitbegründer einer Jugendgruppe des Behindertensportverbandes.

Für behinderte Kinder und Jugendliche setzte er sich ein, sagte die Ministerin, die die enorme Bedeutung für die Betroffenen unterstrich: „Diese erfahren eine Steigerung ihres Selbstbewusstseins und ihrer Selbstsicherheit durch den Sport.“

Auch sei die Wahrnehmung des Behindertensports durch Menschen wie Riedschy in der Öffentlichkeit anders als früher. „Heute ist durch die Paralympics sogar Spitzensport bei den Behinderten möglich, und das hat deren Sport enorm aufgewertet“, sagte die Ministerin.

Riedschy, im Hauptberuf Sportlehrer am KBBZ Halberg, wurde 1983 Landesfachwart für die Leichtathletik und 1986 Landesportwart, bevor er Vorsitzender wurde. Dies ist er bis heute. Sein Verband hat 8500 Mitglieder. „Die uneigennützige Arbeit für behinderte Menschen rechtfertigt die Auszeichnung uneingeschränkt“, sagte Kramp-Karrenbauer und heftete ihm den Orden an das Sakko, das er bei brütender Hitze nur zu diesem Zweck kurz anzog.

 

 
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