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Fachlagerist

KBBZ-Halberg


 
Melde-Formular für Ausbildungsverträge

Aufgaben und Tätigkeiten
Fachlageristen nehmen einerseits Waren an und lagern sie fachgerecht. Sie stellen andererseits auch Lieferungen für den Versand zusammen bzw. leiten Güter an die entsprechenden Stellen im Betrieb weiter.

Sie arbeiten bei Speditionsbetrieben und anderen Logistikdienstleistern. Ferner sind sie tätig in Industrie- und Handelsunternehmen: z.B. in der Stahl- und Elektroindustrie, im Metall- und Automobilbau, in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, im Lebensmittelsektor, in Druckereien oder bei Herstellern von Baustoffen.

Im Lager nehmen sie die Waren in Empfang, kontrollieren und sortieren sie, lagern sie ein. Leicht verderbliche Lebensmittel deponieren sie in Kühlhäusern. Zum Berufsprofil des Fachlageristen gehört auch das selbständige Kommissionieren, Verpacken und Bereitstellen der Lagergüter zur Übergabe an Speditionen und Frachtführer. An der Verladerampe verstauen sie die zum Versand bestimmten Güter auf Lkws und sonstigen Transportmitteln. Auch innerhalb des Betriebes sind sie für den Warentransport zuständig, z.B. vom Teilelager zur Produktion oder vom Fließband ins Auslieferungslager.

Fachlageristen nutzen betriebliche computergestützte Informations-, Lager-  und Kommunikationssysteme, bedienen Transportgeräte sowie Flurförderzeuge und sind für die Pflege der Arbeits- und Fördermittel zuständig. Sie arbeiten team- und kundenorientiert und beachten die Grundsätze des Arbeits- sowie des Umweltschutzes.

Ausbildungsgang
Die Ausbildungszeit für den Fachlageristen beträgt grundsätzlich zwei Jahre. Die Ausbildung kann auch als Teil einer 3-jährigen Stufenausbildung genutzt werden. Nach der erfolgreichen Prüfung zum Fachlageristen kann in einem zusätzlichen Ausbildungsjahr der Berufsabschluss "Fachkraft für Lagerlogistik " erworben werden.

Zulassungsvoraussetzungen
In der Regel wird der qualifizierte Hauptschulabschluss verlangt.

Unterricht
(Die unten angegebenen Einzelwerte geben die Unterrichtsstunden pro Woche an.)

Stundentafel für eine 2-jährige Ausbildung

Schulhalbjahre

Unterrichtsfach

1.

2.

3.

4.

gesamt

Fremdsprache
- Kaufm. Korrespondenz mit Textverarbeitung
- Verhandlungs- und Kommunikationstechniken

-

-

1

1

40

Sozialkunde

1

1

1

1

80

Sport

1

1

1

1

80

Deutsch

- Lernstrategien und Arbeitstechniken
- Kaufm. Korrespondenz mit Textverarbeitung
- Verhandlungstechniken
- Kommunikationsregeln

1

1

1

1

80

Religion

1

1

1

1

80

Summe

4

4

5

5

360

Wirtschaftslehre
LF 1

2

2

1

1

120

Lagerprozesse
LF: 2, 3, 4, 5, 6, 8

4

4

4

4

320

Verkehrsgeographie
LF 7

1

1

-

-

40

Rechnungswesen
(Wirtschaftsrechnen)

1

1

1

1

80

Datenverarbeitung
Tabellenkalkulation/Grafik mit Anwendungen
(u.a. Kostenrechnung)                                                                      

-

-

1

1

40

Summe

8

8

7

7

600

Wochenstunden insgesamt

12

12

12

12

960

Zwei Unterrichtstage pro Woche zu je 6 Unterrichtsstunden.

Abschluss
IHK-Prüfungsabschluss: "Fachlagerist/in"

Prüfung
Die Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen:

  • Schriftlicher Teil mit 3 Prüfungsbereichen
    Lagerprozesse, Güterbewegung und WISO
  • Praktischer Teil
    Zwei praktische Arbeitsaufgaben aus verschiedenen Prüfungsgebieten

Weiterbildung
Als Fachlagerist/Fachlageristin hat man die Möglichkeit, in einem dritten Ausbildungsjahr den Abschluss als Fachkraft für Lagerlogistik zu erwerben. Wenn man ausreichend Berufserfahrung gesammelt hat, kann man sowohl als Fachlagerist/ Fachlageristin als auch als Fachkraft für Lagerlogistik den Meister machen.

Wichtige Downloads/Links

·        Übersicht der IHK-Prüfungsinhalte

·        IHK des Saarlandes (Anträge, Prüfungstermine usw.)


Besonderheiten dieser Berufsgruppe

Die schulische Ausbildung findet für das gesamte Saarland zentral am KBBZ Saarbrücken-Halberg statt.